Bild vom Kind
Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig. Mit einer schier spielerischen Leichtigkeit scheinen sie alles aufzusaugen was ihnen an Input angeboten wird.
Das Kind wird in seiner Persönlichkeit akzeptiert und als Ganzes aufgenommen, es wird ein Augenmerk auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder gelegt und darauf eingegangen bzw. aufgebaut. Dabei gilt es sensibel eine Brücke zu schlagen, um die Normen und Werte unserer westlichen Gesellschaft zu vermitteln, sowie vorherrschende Regeln und Grenzen aufzuzeigen.
Von Natur aus sind Kinder als solche, lernwillige und unvoreingenommene Wesen. Jedoch kommen die Kinder, von ihrem Lebensumfeld vorgeprägt, in unseren Schülerhort. Mentalität, Ethik und Moralvorstellungen der eigenen Familie sowie Freundschaften und die Besuche von Kinderkrippen und Kindergärten haben bereits ihre Spuren hinterlassen.
Auf diese Vor-Geschichte muss natürlich Rücksicht genommen und respektvoll reagiert und weitergearbeitet werden. Selbst dann, wenn sie nicht mit den eigenen Ansichten konform gehen, darf der einfühlsame Umgang sowie die Bereitschaft die bestehenden Konstrukte nachzuvollziehen nicht verloren gehen.
Der Vorteil eines Schülerhortes ist der, dass die Kinder in dieser Altersstufe durchaus in der Lage sind, schon gewisse Entscheidungen zu treffen und Argumentationen zu folgen und zu verstehen. Es ist also möglich Konflikte oder problematische Sachverhalte verbal aufzuarbeiten und sie über die Basis des harmonischen Zusammenlebens aufzuklären und gesellschaftliche Vorgaben und Gepflogenheiten zu vermitteln.