Transitionen
Die beiden vorherrschenden Transitionen, die es in jeder Einrichtung gibt, beinhalten den Anfang und das Ende der Betreuungsepisode.
Wenn die Kinder vom Kindergarten in die Schule wechseln, werden die Eltern vom Personal des Kindergartens oder der Volkschule auf das Hortbetreuungsangebot hingewiesen. Die Eltern können sich vorab über die Gemeindehomepage einen Eindruck der grundlegenden Bedingungen im Hort verschaffen. Natürlich werden Informationen und Auskünfte auch erteilt, wenn sie telefonisch angefragt werden oder per Mail mit der Leitung in Kontakt treten. Es besteht selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit einen Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren.
Um den Wechsel sanft und weniger beängstigend zu gestalten, werden die Termine der Schnuppertage ab 16Uhr vereinbart. Es befinden sich ab dieser Zeit nicht mehr allzu viele Kinder im Hort und die Stimmung ist generell entspannter und ruhiger. Die Eltern können entweder mit ihrem Kind im Hort bleiben oder inzwischen eine Runde spazieren gehen. Manche gehen auch in der Nähe einkaufen, während das Kind im Hort bleibt, um so im Falle des Falles greifbar zu sein- diese Vorgangsweise hat sich am besten bewährt.
In der Regel reicht ein Schnuppertag aus, da die Neuzugänge dabei meistens auf mindestens ein vertrautes Gesicht oder eine Bekanntschaft treffen. Entweder die Neuankömmlinge kennen jemanden bereits aus der Kindergartenzeit oder es gibt Bekanntschaften aus der Nachbarschaft bzw. ein Geschwisterkind besucht den Hort.
Um die Eingewöhnung in homöopathischen Dosen einzuteilen, ist es weiteres üblich, dass Neuzugänge in der ersten Schulwoche, nicht mit einer vollen Besuchswoche starten, sondern nur 2-3 Tage für einige Stunden kommen.
Die meisten Eltern nehmen sich in der ersten Schulwoche frei und können deshalb flexibel die Kinder abholen, wenn es notwendig sein sollte oder aber auch einen Tag zusätzlich und spontan bringen, wenn es gut funktioniert.
In der Regel benötigen die Kinder aber nur ein-zwei Wochen bis sie sich dann richtig wohlfühlen und im Hort zurechtfinden. Vorteilhaft ist, dass es immer Kinder gibt die schon ein oder mehrere Jahre im Hort sind und die Tagesstruktur und Hortregeln vorleben. Es erfolgt dadurch ein nahezu automatisierter Lerneffekt, indem sich die Neulinge von den „alten Hasen“ im Hort alles abschauen und miteingebunden werden.
Für den zweiten Übergang, der auch immer einen Wehmutstropfen mit sich bringt, gibt es ein kleines Sommerfest. Dabei werden auch die Familien eingeladen, um die Verabschiedung der Kinder zu feiern, die in die Mittelschule oder ins Gymnasium wechseln. Mit Fotogeschenken und Jahresrückblicken werden nochmal die schönsten Erinnerungen reflektiert und den Abgängern mitgegeben. Mit den besten Wünschen und der Einladung für Besuche in den kommenden Jahren werden die Kinder auf ihre weiteren Lebenswege verabschiedet.